Mit zunehmendem Alter verliert das Gesicht an Elastizität und Volumen. Die Haut erschlafft, Falten entstehen und typische Altersveränderungen wie Hängebäckchen, eine unscharfe Kieferlinie oder ein erschlaffter Hals werden sichtbar. In frühen Phasen können diese Veränderungen teilweise mit nicht-chirurgischen Methoden wie Hyaluronsäure-Fillern behandelt werden.
Ein sogenanntes „Liquid Facelift“ kann kurzfristig Volumen ersetzen, ist jedoch nur von begrenzter Dauer, da sich Hyaluronsäure wieder abbaut. Zudem kann das Gesicht bei wiederholten oder hochdosierten Fillerbehandlungen schwer oder unnatürlich wirken.
Eine operative Gesichtsstraffung (Facelift) ermöglicht hingegen eine nachhaltige und natürliche Korrektur der altersbedingten Veränderungen.
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Frühere Facelift-Techniken konzentrierten sich hauptsächlich auf die Straffung der Haut. Dies führte nicht selten zu unnatürlichen Ergebnissen, sichtbaren Narben oder einem „gezogenen“ Aussehen.
Moderne Facelift-Methoden gehen einen anderen Weg:
Heute wird nicht nur die Haut, sondern vor allem das erschlaffte Muskel- und Bindegewebe (SMAS) repositioniert. Das Prinzip der plastischen Chirurgie lautet dabei: „Gleiches mit Gleichem ersetzen“.
Die tieferen Gewebeschichten werden wieder an ihre ursprüngliche Position gebracht. Dort, wo Volumen verloren gegangen ist, kann dieses gezielt mit Eigenfett ergänzt werden. Dadurch entsteht:
Man sieht nicht „operiert“ aus – sondern einfach erholt.
Es existieren zahlreiche Facelift-Techniken. Welche Methode angewendet wird, hängt stark vom individuellen Befund ab.
Ein Facelift erfordert daher eine besonders sorgfältige Planung. Pauschale Aussagen sind nicht sinnvoll – jede Gesichtsstraffung ist ein individuell geplanter Eingriff.
Die meisten Patientinnen und Patienten sind zwischen 40 und 65 Jahre alt, entscheidend ist jedoch nicht das Alter, sondern der Befund.
Wenn Sie sich für ein Facelift oder Necklift interessieren, können Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin bei Dr. Spiegl vereinbaren.
Im Rahmen des Erstgesprächs werden:
Bitte bringen Sie vorhandene Arztbriefe oder relevante medizinische Unterlagen mit.
Nach Erhalt des individuellen Kostenvoranschlags wird – bei Entscheid für die Operation – gemeinsam ein OP-Termin festgelegt.
Gesetzlich vorgeschrieben ist in Österreich eine zweiwöchige Bedenkzeit zwischen Aufklärungsgespräch und Operationseinwilligung.
Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive Narkose, Spitalsaufenthalt und Nachkontrollen.
Der exakte Preis richtet sich nach Umfang und Kombination der Eingriffe und wird im Beratungsgespräch individuell festgelegt.
Die Operation wird von Dr. Spiegl sowohl in Salzburg als auch in Niederösterreich in renommierten Kliniken durchgeführt.
Die Kombination aus modernster Infrastruktur, höchsten medizinischen Standards und einem erfahrenen, vertrauten Team bietet ein hohes Maß an Sicherheit.
In den meisten Fällen ist das Tragen einer Kompressionsmaske in der frühen Heilungsphase sinnvoll. Das endgültige Ergebnis zeigt sich schrittweise und wirkt natürlich, frisch und dauerhaft.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Tulln nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Brustchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.
Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:
Ab wann ist ein Facelift sinnvoll?
Nicht das Alter, sondern der Grad der Haut- und Gewebeerschlaffung ist entscheidend. Häufig liegt der ideale Zeitpunkt zwischen dem 40. und 65. Lebensjahr.
Worin liegt der Unterschied zwischen Necklift und Facelift?
Ein Necklift korrigiert ausschließlich den erschlafften Halsbereich. Ein Facelift umfasst zusätzlich das Gesicht und kann mit Lidstraffungen kombiniert werden.
Wirkt man nach einem Facelift künstlich oder „gezogen“?
Bei modernen Techniken wird das tiefe Gewebe gestrafft, nicht nur die Haut. Dadurch entsteht ein natürliches, frisches Ergebnis ohne Maskeneffekt.
Sind die Narben nach einem Facelift sichtbar?
Die Schnitte werden so gesetzt, dass Narben später kaum auffallen. In der Regel verlaufen sie im Haaransatz und um das Ohr.
Wie lange hält das Ergebnis eines Facelifts?
Das Ergebnis ist langanhaltend und kann je nach Technik und Lebensstil 10 Jahre oder länger bestehen bleiben.
Kann ein Facelift mit anderen Eingriffen kombiniert werden?
Ja, sehr häufig werden Facelift, Necklift und Lidstraffung in einer Operation kombiniert. Dadurch entsteht ein harmonisches Gesamtergebnis.