Fachärztliche Diagnose und operative Therapie bei Dr. Matthias Spiegl, erfahrener Handchirurg

Moderne und schonende Behandlung des Kubitaltunnelsyndroms (Sulcus-ulnaris-Syndrom)

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Was ist das Kubitaltunnelsyndrom?

Das Kubitaltunnelsyndrom – auch Sulcus-ulnaris-Syndrom genannt oder Cubitaltunnelsyndrom geschrieben – bezeichnet eine Einengung des Ellennervs (Nervus ulnaris) im Bereich des Ellenbogens. Der Nerv verläuft hinter dem inneren Knochenvorsprung des Ellenbogens (dem sogenannten „Musikantenknochen“) in einer knöchernen Rinne, dem Kubitaltunnel.
Kommt es dort zu einer Druckerhöhung, treten typische Beschwerden auf:

  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Ring- und Kleinfinger
  • Schwächegefühl in der Hand
  • Unsicherheit beim Greifen oder Tippen
  • in fortgeschrittenen Fällen: Muskelrückbildung (Atrophie) der Handmuskulatur

Unbehandelt kann das Kubitaltunnelsyndrom zu bleibenden Nervenschäden führen. Häufige Ursachen der Erkrankung und begünstigende Faktoren sind:

  • wiederholtes Abwinkeln oder Abstützen des Ellenbogens
  • Narben oder Verdickungen nach Verletzungen
  • knöcherne Veränderungen (z. B. Arthrose)
  • Schwellungen oder Entzündungen der Weichteile
  • angeborene anatomische Engstellen

Das Kubitaltunnelsyndrom ist nach dem Karpaltunnelsyndrom die zweithäufigste Nervenengpass-Erkrankung der oberen Extremität.

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine Operation wird empfohlen, wenn:

  • Kribbeln oder Taubheit dauerhaft bestehen,
  • Schwäche oder Unsicherheit in der Hand zunehmen,
  • konservative Behandlungen (Schiene, Schonung, Physiotherapie) keine Besserung bringen oder
  • elektrophysiologische Tests eine Nervenschädigung zeigen.

Ziel des Eingriffs ist die Druckentlastung des Nervs, um seine Funktion zu erhalten und Beschwerden zu lindern.

Operative Behandlung des Kubitaltunnelsyndroms

Dr. Matthias Spiegl führt die Operation des Kubitaltunnelsyndroms unter Regionalanästhesie (Armbetäubung), optional mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose, durch. Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und erfolgt ambulant, dank moderner, gewebeschonender Operationstechnik sind keine Saugdrainagen notwendig.

Je nach Ausprägung kommen folgende Verfahren zum Einsatz:

  • Neurolyse (Dekompression): Das einengende Gewebe um den Nerv wird vorsichtig gelöst.
  • Vordere Verlagerung (Transposition): Bei starker Einengung oder Instabilität wird der Nerv in eine geschützte Position vor den Knochen verlegt.

Diese Techniken ermöglichen eine präzise und nachhaltige Druckentlastung des Nervs bei maximalem Erhalt der umgebenden Strukturen.

Ablauf der Operation, Ausfallzeit und Nachbehandlung

Operationsdetails

  • Dauer: ca. 1 Stunde
  • Anästhesie: Armbetäubung mit oder ohne Dämmerschlaf, alternativ Vollnarkose
  • Art des Eingriffs: ambulant
  • Drainagen: keine erforderlich
  • Ziel: Entlastung des Nervs, Wiederherstellung der Sensibilität und Kraft

Nachbehandlung und Heilungsphase

Nach der Operation wird der Arm kurzzeitig mittels dickem Verband ruhiggestellt, eine Schiene ist in der Regel jedoch nicht nötig. Bereits nach wenigen Tagen ist eine vorsichtige Bewegung der Finger erwünscht, um Verklebungen zu vermeiden. Die Ausfallzeit ist relativ gering, starke Belastung sollte aber für 2–3 Wochen vermieden werden. Hier sind die wichtigsten Infos bezüglich Nachbehandlung:

  • Wundkontrolle / Fadenzug: nach 10–14 Tagen
  • Arbeitsfähigkeit: nach etwa 2 Wochen (je nach Tätigkeit)
  • Sport & stärkere Belastung: nach ca. 4 Wochen
  • Endergebnis: nach 6–12 Monaten

Die Erholung der Nervenfunktion erfolgt schrittweise, da Nerven nur langsam regenerieren. In der Regel werden langanhaltend gute Ergebnisse erzielt; ein Rezidiv (Wiederauftreten) ist jedoch möglich.

Vorteile der Operation bei Dr. Matthias Spiegl

  • Ambulante oder kurzstationäre Behandlung
  • Schonende Operation ohne Drainagen
  • Anästhesie nach Wunsch: Armbetäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
  • Langjährige Erfahrung in der Handchirurgie
  • Präzise mikrochirurgische Technik und persönliche Betreuung
  • Behandlung an zwei Standorten: Salzburg & Tullnerfeld

Kosten, Terminvereinbarung & Beratung

Die Kosten für die Operation eines Kubitaltunnelsyndroms beginnen bei 3.000 €.
In einem persönlichen Beratungsgespräch klärt Dr. Spiegl über Behandlungsoptionen, Kosten, Ablauf und Erholungszeit detailliert auf. Das Gespräch bietet auch Raum, individuelle Fragen zu klären und gemeinsam die beste Therapieform zu wählen.

Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall alle verfügbaren Arztbriefe Ihrer Patientengeschichte. Sollten Sie sich für die Operation bei Dr. Spiegl entscheiden, so wird gemeinsam ein Termin für die Operation vereinbart.

Dr. Matthias Spiegl – Ihr erfahrener Handchirurg in Salzburg & im Tullnerfeld

Dr. Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung in der Hand- und Mikrochirurgie. Er besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen in England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Pixendorf nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Handchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.

Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow of the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:

  • Internationale Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (ISAPS)
  • Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
  • Schweizerische Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
  • Fellow des European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery
  • General Medical Council (Vereinigtes Königreich)
  • Fellow des American College of Surgeons (FACS)

Häufige Fragen (FAQ) zum Kubitaltunnelsyndrom

Wie äußert sich ein Kubitaltunnelsyndrom?

Typische Symptome sind Kribbeln, Taubheit oder Brennen in Ring- und Kleinfinger, oft verstärkt beim Beugen des Ellenbogens.

Wie schnell erholt sich der Nerv nach der Operation?

Die Verbesserung tritt meist innerhalb weniger Wochen ein, das Endergebnis wird nach 6–12 Monaten erreicht.

Wann kann ich wieder arbeiten oder Sport treiben?

Leichte Tätigkeiten sind nach etwa 2 Wochen möglich, Sport oder körperliche Belastung nach rund 4 Wochen.

Kann die Erkrankung erneut auftreten?

Rezidive sind selten, können aber vorkommen. Eine präzise Operationstechnik und konsequente Nachbehandlung senken das Risiko deutlich.

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