Das Karpaltunnelsyndrom (CTS) ist eine häufige Druckschädigung des Nervus medianus im Bereich des Handgelenks. Es äußert sich durch Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schmerzen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger, die insbesondere nachts auftreten.
Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Kraftverlust und Muskelrückbildung im Daumenballen kommen. Eine rechtzeitige Behandlung ist daher entscheidend, um bleibende Nervenschäden zu vermeiden.
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Je nach Stadium des Karpaltunnelsyndroms stehen konservative und operative Therapieoptionen zur Verfügung. In leichten Fällen kann zunächst eine nächtliche Handgelenksschiene oder eine Infiltrationstherapie helfen, die Beschwerden zu lindern. Diese Maßnahmen helfen aber meist nur vorübergehend, sodass bei den meisten Karpaltunnelsyndromen eine OP, also eine operative Druckentlastung des Medianusnervs, angezeigt ist.
Sollten Sie sich für eine Karpaltunnel-Operation interessieren können Sie sich gerne einen Beratungstermin bei Dr. Spiegl vereinbaren. Bei Ihrem ersten Termin werden dann ohne Zeitdruck Fragen geklärt, umfangreich beraten und eine Fotodokumentation angefertigt. Außerdem wird ein Ultraschall durchgeführt, um festzustellen, ob Sie sich für die neue Operationsmethode ohne klassischen Hautschnitt eignen. Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall alle verfügbaren Arztbriefe (insbesondere die Befunde eines Neurologen) Ihrer Patientengeschichte. Sollten Sie sich nach Erhalt des Kostenvoranschlages für die Operation bei Dr. Spiegl entscheiden, so wird gemeinsam ein Termin für die Operation vereinbart.
Dr. Matthias Spiegl führt die Operation grundsätzlich in lokaler Betäubung durch – schonend, schmerzfrei und ambulant.
Dank seiner umfangreichen Ausbildung in der Handchirurgie und moderner Technik kann der Eingriff in vielen Fällen ultraschallgezielt und nahezu ohne Hautschnitt erfolgen.
Bei dieser minimalinvasiven Methode wird der Karpalbanddurchtrennung gezielt unter Ultraschallkontrolle durchgeführt. Dadurch kann auf einen größeren Schnitt verzichtet werden, was die Heilung beschleunigt und die Narbenbildung minimiert. Falls aufgrund anatomischer Gegebenheiten kein Eingriff mit dem Ultraschallgerät möglich ist wird eine „klassische“ Mini-Open-Technik angewendet. Auch hier ist der Schnitt nur ca. 2,5cm lang.
Aktuell wird die ultraschallgezielte Operation nur in der Praxis Pixendorf durchgeführt!
Patientinnen und Patienten profitieren von kurzer Ausfallzeit, geringer Narbenbildung und einer schnellen Wiederherstellung der Handfunktion.
Die genauen Kosten der Karpaltunneloperation hängen von der gewählten Technik und dem individuellen Befund ab – in den allermeisten Fällen ist mit 2.000€ zu rechnen.
In einem persönlichen Beratungsgespräch werden Diagnose, Operationsmethode, Kosten, Erholungszeit und Nachsorge detailliert besprochen.
Dr. Spiegl legt besonderen Wert auf eine transparente und patientenzentrierte Aufklärung, damit jede Entscheidung fundiert getroffen werden kann.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Niederösterreich nieder. Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:
Nein. Die Operation erfolgt unter lokaler Betäubung. Der Bereich ist vollständig schmerzfrei, und Patientinnen und Patienten bleiben dabei wach und ansprechbar.
Bereits nach wenigen Tagen können leichte Tätigkeiten wieder aufgenommen werden. Nach 3-4 Wochen ist die Hand meist voll belastbar. Eine komplette Regeneration des Nerven kann aber bis zu einem Jahr dauern.
Bei der ultraschallgezielten Methode bleibt oft nur eine winzige Punktnarbe. Bei klassischen Verfahren wird ein kleiner Schnitt von etwa 2–3 cm in der Handinnenfläche gesetzt, der später kaum auffällt.
In der Regel nicht, aber Rezidive sind nicht unmöglich. Nach vollständiger Durchtrennung des Karpalbandes ist der Druck auf den Nerv entlastet, manchmal ist die Narbenbildung aber unvorteilhaft und Beschwerden bleiben bestehen.