Minimalinvasive, schmerzarme Operation in lokaler Betäubung bei Dr. Spiegl

Was ist ein schnellender Finger?

Der sogenannte schnellende Finger – medizinisch Tendovaginitis stenosans – ist eine Einengung der Beugesehne in ihrer Sehnenscheide, meist im Bereich des sogenannten Ringbands A1.
Durch diese Verengung kann die Sehne beim Beugen und Strecken des Fingers nicht mehr reibungslos gleiten. Es kommt zu hakenden Bewegungenschnappenden Geräuschen oder im fortgeschrittenen Stadium sogar zu einer Blockade des Fingers in Beugestellung.

Typischerweise sind Daumen, Mittel- oder Ringfinger betroffen. Die Beschwerden treten anfangs vor allem morgens auf und bessern sich oft im Laufe des Tages – können aber zunehmend schmerzhaft und störend werden.

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Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursache ist meist eine Verdickung der Beugesehne oder eine Verengung der Sehnenscheide infolge chronischer Reizung oder Überlastung.
Risikofaktoren sind:

  • Wiederholte, kraftvolle Handbewegungen (z. B. Handwerk, Gartenarbeit, Sport, Computerarbeit)
  • Diabetes mellitus
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Anatomische Engstellen oder kleine Verletzungen

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Zu Beginn kann eine konservative Therapie (z. B. Ruhigstellung, Injektionen oder entzündungshemmende Maßnahmen) versucht werden.
Bleibt der Erfolg aus oder kommt es zu einer dauerhaften Blockade, ist eine operative Entlastung der Sehne der sicherste und nachhaltigste Weg zur Beschwerdefreiheit.

Moderne chirurgische Behandlung des schnellenden Fingers

Dr. Matthias Spiegl führt die Operation des schnellenden Fingers ambulant und unter lokaler Betäubung durch.
Dabei wird das einengende Ringband A1 gezielt durchtrennt, sodass die Beugesehne wieder frei gleiten kann.

In vielen Fällen ist der Eingriff ultraschallgestützt und minimalinvasiv möglich – also ohne großen Hautschnitt. Das bedeutet:

  • kürzere Heilungszeit,
  • geringeres Infektionsrisiko,
  • kaum sichtbare Narbe,
  • und eine deutlich schnellere Wiedererlangung der Handfunktion.

Ablauf der Operation, Ausfallzeit und Nachbehandlung

Operationsdetails:

  • Dauer: ca. 20–30 Minuten
  • Art des Eingriffs: ambulant
  • Betäubung: lokale Infiltrationsanästhesie (keine Vollnarkose notwendig)
  • Technik: minimalinvasive Spaltung des Ringbands (offen oder ultraschallgestützt)

Nach der Operation wird die Hand kurzzeitig verbunden. Bereits nach wenigen Tagen ist eine vorsichtige Bewegung der Finger erwünscht, um Verklebungen zu vermeiden. Die Ausfallzeit ist relativ gering, starke Belastung sollte aber für 2-3 Wochen vermieden werden.

  • Arbeitsfähig (Bürotätigkeit): nach ca. 3–5 Tagen
  • Fadenzug / Wundkontrolle: nach 10–14 Tagen
  • Belastung der Hand: nach etwa 2-3 Wochen wieder vollständig möglich
  • Endgültiges Ergebnis: nach ca. 4–6 Wochen

Die meisten Patientinnen und Patienten berichten unmittelbar nach der Operation über eine deutliche Beschwerdelinderung, das Schnappen verschwindet meist sofort.

Vorteile der minimalinvasiven Operation bei Dr. Spiegl

  • Ambulant, ohne Narkose
  • Lokale Betäubung – keine Risiken einer Vollnarkose
  • Minimalinvasiv, kaum sichtbare Narbe
  • Rasche Wiederherstellung der Fingerbeweglichkeit
  • Kurze Ausfallzeit
  • Schonendes, sicheres Verfahren mit präziser Technik

Kosten, Terminvereinbarung & Beratung

Die Kosten für die Operation eines schnellenden Fingers liegen bei 1.500€.
In einem persönlichen Beratungsgespräch klärt Dr. Spiegl über Behandlungsoptionen, Kosten, Ablauf und Erholungszeit detailliert auf.
Das Gespräch bietet auch Raum, individuelle Fragen zu klären und gemeinsam die beste Therapieform zu wählen. Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall alle verfügbaren Arztbriefe Ihrer Patientengeschichte. Sollten Sie sich für die Operation bei Dr. Spiegl entscheiden, so wird gemeinsam ein Termin für die Operation vereinbart.

Dr. Matthias Spiegl – Ihr Spezialist für Handchirurgie

Dr. Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung in der Hand- und Mikrochirurgie.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Pixendorf nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Brustchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.
Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:

  • Internationale Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (ISAPS)
  • Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
  • Schweizerische Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
  • Fellow des European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery
  • General Medical Council (Vereinigtes Königreich)
  • Fellow des American College of Surgeons (FACS)

Häufige Fragen zum schnellenden Finger (FAQ)

Wie entsteht der schnellende Finger?

Durch eine Verdickung der Beugesehne oder eine Verengung des Ringbands gleitet die Sehne nicht mehr frei und „springt“ beim Strecken über die Engstelle.

Ist die Operation schmerzhaft?

Nein. Die Operation erfolgt in lokaler Betäubung – der Eingriff ist schmerzfrei, und Sie können unmittelbar danach nach Hause gehen.

Wie schnell bin ich wieder einsatzfähig?

Leichte Tätigkeiten sind nach wenigen Tagen wieder möglich, körperlich anspruchsvolle Arbeit meist nach etwa zwei Wochen.

Bleibt eine sichtbare Narbe zurück?

Bei der minimalinvasiven Methode bleibt meist nur ein kleiner, kaum sichtbarer Hautpunkt zurück. Bei der „klassischen“ OP ist die Narbe ca. 1,5cm lang.

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