Übermäßiges Schwitzen, egal ob im Bereich der Achseln oder Hände, kann für Betroffene zu einer belastenden Herausforderung werden, die ihren Alltag beeinträchtigt. Doch dank innovativer Behandlungsmethoden wie Botox-Therapie gibt es wirksame Lösungen. In diesem Artikel werden wir uns mit der Anwendung von Botulinumtoxin („Botox“) gegen Schwitzen, insbesondere bei Hyperhidrose, auseinandersetzen.
Hyperhidrose tritt auf, wenn das Schwitzen über das normale Maß hinausgeht und das tägliche Leben beeinträchtigt. Wir werden uns damit beschäftigen, wie Botox bei dieser spezifischen Form des übermäßigen Schwitzens helfen kann und welche Ergebnisse zu erwarten sind. Außerdem erhalten Sie alle Informationen über Ablauf und Kosten Ihrer Hyperhidrose Behandlung bei Dr. Spiegl in Salzburg.
Inhaltsverzeichnis:
Eine Botox-Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen hat drei Vorteile:
Die Wirksamkeit von Botox bei der Behandlung von übermäßigem Schwitzen ist gut erforscht und durch klinische Studien belegt. Es ist eine etablierte und weit verbreitete Methode, die von Ärztinnen und Ärzten auf der ganzen Welt angewendet wird.
Botox kann in verschiedenen Behandlungsregionen eingesetzt werden, darunter:
Finden Sie hier einen kurzen Überblick zur Behandlung bei Dr. Spiegl:
Nachstehend geben wir Ihnen einen Einblick in den Verlauf Ihrer Hyperhidrose Therapie. Erfahren Sie das Wichtigste zu Beratung, Untersuchung, dem Termin selbst sowie der Heilungsphase.
Vor dem Termin ist Ihrerseits keine spezielle Vorbereitung nötig. Während des Erstgesprächs und der Anamnese nimmt sich Dr. Spiegl Zeit, um Ihre Erwartungen an die Behandlung zu verstehen und mögliche Risiken zu besprechen. Sie haben natürlich immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Bedenken zu äußern. Die eigentliche Behandlungssitzung dauert in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten. Das ist abhängig von der Anzahl der zu behandelnden Bereiche und Ihren individuellen Bedürfnissen, vor allem, was das Schmerzempfinden betrifft. Dr. Spiegl trägt falls gewünscht eine lokale Betäubungscreme auf, damit die Behandlung für Sie so schmerzarm wie nur möglich ist.
Die Heilungsphase nach einer Botox Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen ist in der Regel sehr kurz und die meisten Patienten können sofort zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren. Folgende Empfehlungen sind jedoch zu beachten:
Die Kosten einer Botox Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen sind leicht variabel, in der Regel kann man jedoch mit ca. 520 € rechnen. Es kommt darauf an, ob die Achseln, die Hände oder die Füße behandelt werden und auch wie stark ausgeprägt die Hyperhidrosis ist.
Wenn das übermäßige Schwitzen durch hormonelle Probleme, Stoffwechselstörungen oder bestimmte Medikamente verursacht wird, kann Botox weniger effektiv sein. Botulinumtoxin sollte außerdem nicht bei schwangeren oder stillenden Frauen angewendet werden, da die Sicherheit für das ungeborene Kind oder den Säugling nicht ausreichend belegt ist.
Eine weitere Kontraindikation liegt bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen wie Myasthenia gravis oder Lambert-Eaton-Syndrom vor. Hier sollte man auf Botulinumtoxin verzichten, da das Medikament ihre Symptome verschlimmern könnte.
Da Botulinumtoxin mittlerweile äußerst gut erforscht ist, sind die möglichen unerwarteten Nebenwirkungen sehr gering. Nach der Behandlung kann es für ein paar Tage zu Blutergüssen und Schwellungen kommen, diese klingen aber in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab. Taubheitsgefühle treten keine auf, unter Umständen kann es jedoch zu kompensatorischem Schwitzen an anderen Stellen des Körpers kommen – dies ist jedoch sehr selten und klingt immer nach wenigen Wochen ab.
Dr. Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung in der Hand- und Mikrochirurgie.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Pixendorf nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Brustchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.
Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:
Hier finden Sie Antworten zu einigen Fragen meiner Patientinnen und Patienten.
Die Hyperhidrose Behandlung mit Botox ist meist nur minimal schmerzhaft, vergleichbar mit kleinen Nadelstichen.
In einigen Fällen übernehmen Krankenkassen die Kosten, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Prüfen Sie dies am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse.
Nach einer Botox-Behandlung reduziert sich das Schwitzen erheblich, die Schweißproduktion wird stark vermindert, aber nicht komplett gestoppt.
Hyperhidrose kann in manchen Fällen von selbst verschwinden, insbesondere wenn sie durch temporäre Faktoren wie Stress oder hormonelle Veränderungen verursacht wird. Häufig ist jedoch eine gezielte Behandlung erforderlich, um die Symptome dauerhaft zu lindern.
Wenn man die Botox Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen beendet, kehrt das Schwitzen in den behandelten Bereichen nach etwa 4 bis 6 Monaten wieder zu seinem ursprünglichen Niveau zurück. Die Wirkung von Botox ist nicht dauerhaft und erfordert regelmäßige Auffrischungen.
Botox bleibt nicht dauerhaft im Körper. Es wird mit der Zeit abgebaut und seine Wirkung lässt nach etwa 4 bis 6 Monaten nach. Danach sind die Nervenfunktionen und die Schweißproduktion wieder wie zuvor.