Abstehende Ohren zählen zu den häufigsten ästhetischen Auffälligkeiten im Gesichtsbereich – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Viele Betroffene empfinden ihre Ohren als störend oder unverhältnismäßig auffällig. Ein operatives Ohrenanlegen (Otoplastik) kann hier dauerhaft Abhilfe schaffen und das Gesichtsbild deutlich harmonisieren.
Das Ziel ist dabei stets ein natürliches, ausgewogenes Ergebnis, das sich harmonisch in die individuelle Gesichtsanatomie einfügt.
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Beim Ohrenanlegen werden die Ohrmuscheln chirurgisch so geformt, dass sie näher am Kopf liegen und symmetrisch erscheinen. Je nach anatomischer Ausgangssituation werden Knorpel modelliert, verkleinert oder fixiert, um die gewünschte Stellung zu erreichen. Manchmal ist auch eine Verkleinerung der Ohrmuschel und eine Faltung notwendig, um ein perfektes Resultat zu erreichen.
Der Eingriff wird in der Regel ambulant und unter einer kurzen Vollnarkose oder lokaler Betäubung (bei wenig ausgeprägtem Befund) durchgeführt und dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden.
Die Nahtmaterialien werden nach ca. 12 Tagen entfernt, und die feinen Narben verlaufen unauffällig hinter dem Ohr.
Sollten Sie sich für eine Otoplastik interessieren können Sie sich gerne einen Beratungstermin bei Dr. Spiegl vereinbaren. Bei Ihrem ersten Termin werden dann ohne Zeitdruck Fragen geklärt, umfangreich beraten und eine Fotodokumentation angefertigt. Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall alle verfügbaren Arztbriefe Ihrer Patientengeschichte. Sollten Sie sich nach Erhalt des Kostenvoranschlages für die Operation bei Dr. Spiegl entscheiden, so wird gemeinsam ein Termin für die Operation vereinbart. Diesbezüglich ist wichtig zu wissen, dass in Österreich laut Gesetz zwei Wochen zwischen dem Aufklärungsgespräch und der Operationseinwilligung liegen müssen.
In den ersten Tagen ist eine leichte Schwellung oder Druckempfindlichkeit normal. Das Tragen eines weichen Stirnbandes für ca. 3 Wochen schützt die neue Ohrposition während der Heilung.
Der Preis für eine beidseitige Ohranlegeplastik beträgt ab 3.500 €, abhängig vom individuellen Befund und dem gewählten Anästhesieverfahren.
Im persönlichen Beratungsgespräch werden Operationsplan, Kosten, Heilungsverlauf und mögliche Alternativentransparent besprochen.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit Praxen in Salzburg und im Tullnerfeld.
Er verfügt über langjährige Erfahrung in der ästhetischen und rekonstruktiven Gesichtschirurgie und hat sich auf feinpräzise Eingriffe im Bereich der Ohren, Nase und Augenlider spezialisiert. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Tulln nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Brustchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.
Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:
Der Eingriff kann bei Kindern ab etwa 5–6 Jahren durchgeführt werden – also dann, wenn das Ohrwachstum weitgehend abgeschlossen ist. Bei Erwachsenen ist die Operation jederzeit möglich.
Durch die lokale Betäubung ist der Eingriff schmerzfrei. In den ersten Tagen nach der Operation kann es zu einem leichten Druckgefühl oder Ziehen kommen.
Die Schnitte liegen hinter der Ohrmuschel und sind nach der Heilung kaum wahrnehmbar.
Zur Stabilisierung der neuen Ohrform sollte das Stirnband für etwa zwei bis drei Wochen – insbesondere nachts – getragen werden.