Fachärztliche Diagnose und operative Therapie bei Dr. Matthias Spiegl, erfahrener Handchirurg
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Das Kubitaltunnelsyndrom – auch Sulcus-ulnaris-Syndrom genannt oder Cubitaltunnelsyndrom geschrieben – bezeichnet eine Einengung des Ellennervs (Nervus ulnaris) im Bereich des Ellenbogens.
Der Nerv verläuft hinter dem inneren Knochenvorsprung des Ellenbogens (dem sogenannten „Musikantenknochen“) in einer knöchernen Rinne, dem Kubitaltunnel.
Kommt es dort zu einer Druckerhöhung, treten typische Beschwerden auf:
Unbehandelt kann das Kubitaltunnelsyndrom zu bleibenden Nervenschäden führen. Häufige Ursachen der Erkrankung und begünstigende Faktoren sind:
Das Kubitaltunnelsyndrom ist nach dem Karpaltunnelsyndrom die zweithäufigste Nervenengpass-Erkrankung der oberen Extremität.
Eine Operation wird empfohlen, wenn
Ziel des Eingriffs ist die Druckentlastung des Nervs, um seine Funktion zu erhalten und Beschwerden zu lindern.
Dr. Matthias Spiegl führt die Operation des Kubitaltunnelsyndroms unter Regionalanästhesie (Armbetäubung), optional mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose, durch.
Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und erfolgt ambulant, dank moderner, gewebeschonender Operationstechnik sind keine Saugdrainagen notwendig.
Diese Techniken ermöglichen eine präzise und nachhaltige Druckentlastung des Nervs bei maximalem Erhalt der umgebenden Strukturen.
Nach der Operation wird der Arm kurzzeitig mittels dickem Verband ruhiggestellt, eine Schiene ist in der Regel jedoch nicht nötig. Bereits nach wenigen Tagen ist eine vorsichtige Bewegung der Finger erwünscht, um Verklebungen zu vermeiden. Die Ausfallzeit ist relativ gering, starke Belastung sollte aber für 2-3 Wochen vermieden werden. Hier sind die wichtigsten Infos bezüglich Nachbehandlung:
Die Erholung der Nervenfunktion erfolgt schrittweise, da Nerven nur langsam regenerieren. In der Regel werden langanhaltend gute Ergebnisse erzielt; ein Rezidiv (Wiederauftreten) ist jedoch möglich.
Die Kosten für die Operation eines Kubitaltunnelsyndroms beginnen bei 3.000€. In einem persönlichen Beratungsgespräch klärt Dr. Spiegl über Behandlungsoptionen, Kosten, Ablauf und Erholungszeit detailliert auf. Das Gespräch bietet auch Raum, individuelle Fragen zu klären und gemeinsam die beste Therapieform zu wählen. Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall alle verfügbaren Arztbriefe Ihrer Patientengeschichte. Sollten Sie sich für die Operation bei Dr. Spiegl entscheiden, so wird gemeinsam ein Termin für die Operation vereinbart.
Dr. Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung in der Hand- und Mikrochirurgie.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Pixendorf nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Brustchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.
Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:
Typische Symptome sind Kribbeln, Taubheit oder Brennen in Ring- und Kleinfinger, oft verstärkt beim Beugen des Ellenbogens.
Die Verbesserung tritt meist innerhalb weniger Wochen ein, das Endergebnis wird nach 6–12 Monaten erreicht.
Leichte Tätigkeiten sind nach etwa 2 Wochen möglich, Sport oder körperliche Belastung nach rund 4 Wochen.
Rezidive sind selten, können aber vorkommen. Eine präzise Operationstechnik und konsequente Nachbehandlung senken das Risiko deutlich.