Morbus Dupuytren – auch Dupuytren’sche Kontraktur genannt – ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Handinnenfläche.
Dabei bilden sich Knoten und Stränge unter der Haut, die im Verlauf dazu führen können, dass Finger dauerhaft in Beugestellung verharren.
Am häufigsten betroffen sind Ring- und Kleinfinger, gelegentlich auch mehrere Finger gleichzeitig. Im fortgeschrittenen Stadium lässt sich die Hand nicht mehr vollständig öffnen – mit deutlichen Einschränkungen im Alltag.
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Die exakte Ursache von Morbus Dupuytren ist bis heute nicht eindeutig geklärt.
Bekannte Risikofaktoren sind:
Morbus Dupuytren ist nicht entzündlich und nicht bösartig, schreitet jedoch meist langsam fort, wenn keine Behandlung erfolgt.
Eine Operation sollte in Erwägung gezogen werden, wenn
Durch den Eingriff kann die Beweglichkeit der Finger wiederhergestellt und das Fortschreiten der Erkrankung gestoppt werden.
Dr. Matthias Spiegl führt die Operation bei Morbus Dupuytren unter Regionalanästhesie oder Vollnarkose durch – je nach Befund und individuellen Voraussetzungen.
Ziel ist die Lösung oder Entfernung der erkrankten Bindegewebsstränge, um die Finger wieder frei bewegen zu können.
Diese modernen Operationstechniken ermöglichen ein präzises, sicheres und funktionserhaltendes Vorgehen mit sehr guten Langzeitergebnissen.
Nach der Operation wird die Hand kurzzeitig ruhiggestellt. Bereits nach wenigen Tagen beginnt eine gezielte Mobilisation, um die Beweglichkeit zu fördern und Verklebungen vorzubeugen. Eine konsequente Nachbehandlung unterstützt die Heilung und reduziert das Risiko eines Rückfalls erheblich.
Die Kosten der Dupuytren-Operation hängen von der individuellen Ausprägung und der gewählten Operationstechnik und der Ausdehnung des Befundes ab. Es ist mit Kosten zwischen 2.000€ und 4.000€ zu rechnen.
In einem persönlichen Gespräch informiert Dr. Spiegl ausführlich über:
Gemeinsam wird die optimale, individuell angepasste Therapie festgelegt. Das Gespräch bietet auch Raum, individuelle Fragen zu klären und gemeinsam die beste Therapieform zu wählen. Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall alle verfügbaren Arztbriefe Ihrer Patientengeschichte. Sollten Sie sich für die Operation bei Dr. Spiegl entscheiden, so wird gemeinsam ein Termin für die Operation vereinbart.
Dr. Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung in der Hand- und Mikrochirurgie.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Pixendorf nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Brustchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.
Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:
Die Erkrankung schreitet meist fort und führt langfristig zu bleibenden Beugekontrakturen der Finger. Wie schnell die Erkrankung fortschreitet ist jedoch nur schwer abzuschätzen.
Nein. Der Eingriff wird in Regionalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt – Sie spüren während der Operation keine Schmerzen.
Leichte Tätigkeiten sind meist nach einer Woche wieder möglich, volle Belastung nach etwa vier bis sechs Wochen.
Die Kosten der Operation können stark variieren, beginnen jedoch bei 2000€.
In seltenen Fällen ja – insbesondere bei genetischer Veranlagung. Durch konsequente Operation und Nachbehandlung lässt sich das Risiko jedoch minimieren.