Fachärztliche Diagnose und präzise Operation bei Dr. Matthias Spiegl, Spezialist für Handchirurgie

Was ist Morbus Dupuytren?

Morbus Dupuytren – auch Dupuytren’sche Kontraktur genannt – ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Handinnenfläche.
Dabei bilden sich Knoten und Stränge unter der Haut, die im Verlauf dazu führen können, dass Finger dauerhaft in Beugestellung verharren.

Am häufigsten betroffen sind Ring- und Kleinfinger, gelegentlich auch mehrere Finger gleichzeitig. Im fortgeschrittenen Stadium lässt sich die Hand nicht mehr vollständig öffnen – mit deutlichen Einschränkungen im Alltag.

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Ursachen und Risikofaktoren

Die exakte Ursache von Morbus Dupuytren ist bis heute nicht eindeutig geklärt.
Bekannte Risikofaktoren sind:

  • genetische Veranlagung (familiäres Auftreten)
  • männliches Geschlecht (häufig Männer über 50 Jahre)
  • Diabetes mellitus
  • Nikotin- und Alkoholkonsum
  • frühere Handverletzungen oder Operationen

Morbus Dupuytren ist nicht entzündlich und nicht bösartig, schreitet jedoch meist langsam fort, wenn keine Behandlung erfolgt.

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine Operation sollte in Erwägung gezogen werden, wenn

  • sich Finger nicht mehr vollständig strecken lassen,
  • Knoten und Stränge zunehmen,
  • die Funktion der Hand im Alltag eingeschränkt ist oder
  • konservative Maßnahmen (z. B. Schienen oder Physiotherapie) nicht helfen.

Durch den Eingriff kann die Beweglichkeit der Finger wiederhergestellt und das Fortschreiten der Erkrankung gestoppt werden.

Operative Behandlung des Morbus Dupuytren bei Dr. Spiegl

Dr. Matthias Spiegl führt die Operation bei Morbus Dupuytren unter Regionalanästhesie oder Vollnarkose durch – je nach Befund und individuellen Voraussetzungen.

Ziel ist die Lösung oder Entfernung der erkrankten Bindegewebsstränge, um die Finger wieder frei bewegen zu können.

Eingesetzte Techniken

  • Selektive Fasziektomie: Entfernung der betroffenen Bindegewebsanteile bei Erhalt gesunder Strukturen.
  • Partielle Fasziektomie: gezielte Entlastung der betroffenen Fingersegmente.
  • In ausgewählten Fällen: minimalinvasive Methoden mit besonders gewebeschonendem Zugang.

Diese modernen Operationstechniken ermöglichen ein präzises, sicheres und funktionserhaltendes Vorgehen mit sehr guten Langzeitergebnissen.

Ablauf der Operation, Ausfallzeit und Nachbehandlung

  • Dauer: ca. 45–60 Minuten
  • Anästhesie: Regionalanästhesie (Armplexus) oder Vollnarkose
  • Behandlungsart: ambulant oder kurzstationär
  • Ziel: Wiederherstellung der Fingerstreckung und Handfunktion

Nach der Operation wird die Hand kurzzeitig ruhiggestellt. Bereits nach wenigen Tagen beginnt eine gezielte Mobilisation, um die Beweglichkeit zu fördern und Verklebungen vorzubeugen. Eine konsequente Nachbehandlung unterstützt die Heilung und reduziert das Risiko eines Rückfalls erheblich.

  • Wundkontrolle / Fadenzug: nach 14 Tagen
  • Leichte Tätigkeiten (z. B. Büroarbeit): nach etwa 5–7 Tagen
  • Physio- oder Ergotherapie: ab der 1.–2. Woche zur Beweglichkeitsförderung
  • Volle Belastbarkeit: nach ca. 3–6 Wochen
  • Endgültiges Ergebnis: nach rund 6–8 Wochen

Vorteile der Behandlung bei Dr. Matthias Spiegl

  • Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit Schwerpunkt Handchirurgie
  • Langjährige Erfahrung in der Behandlung des Morbus Dupuytren
  • Moderne, präzise Operationstechniken für dauerhafte Ergebnisse
  • Schonendes Vorgehen unter Regionalanästhesie oder Vollnarkose
  • Kurze Erholungszeiten und rasche Wiederherstellung der Handfunktion
  • Behandlung an zwei Standorten: Salzburg & Tullnerfeld

Kosten, Terminvereinbarung & Beratung

Die Kosten der Dupuytren-Operation hängen von der individuellen Ausprägung und der gewählten Operationstechnik und der Ausdehnung des Befundes ab. Es ist mit Kosten zwischen 2.000€ und 4.000€ zu rechnen.

In einem persönlichen Gespräch informiert Dr. Spiegl ausführlich über:

  • Ablauf und Art der Operation
  • mögliche Anästhesieformen
  • Nachbehandlung und Heilungszeit
  • Kosten und organisatorische Details

Gemeinsam wird die optimale, individuell angepasste Therapie festgelegt. Das Gespräch bietet auch Raum, individuelle Fragen zu klären und gemeinsam die beste Therapieform zu wählen. Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall alle verfügbaren Arztbriefe Ihrer Patientengeschichte. Sollten Sie sich für die Operation bei Dr. Spiegl entscheiden, so wird gemeinsam ein Termin für die Operation vereinbart.

Dr. Matthias Spiegl – Ihr Spezialist für Handchirurgie in Salzburg & im Tullnerfeld

Dr. Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie mit langjähriger Erfahrung in der Hand- und Mikrochirurgie.
Dr. Matthias Spiegl ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und besitzt neben der Österreichischen auch die Schweizer und die Britische Zulassung als Arzt. Nach seiner hochspezialisierten internationalen Ausbildung mit Stationen und England, der Schweiz und Schottland ließ er sich in Salzburg und Pixendorf nieder. Seine Spezialisierung ist – unter anderem – die ästhetische Brustchirurgie, welche er auf hohem Niveau gewissenhaft und ohne Kompromisse durchführt.
Als zusätzliche Qualifikation absolvierte Dr. Spiegl 2018 die Europäische Facharztprüfung und darf sich „Fellow oft the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery“ (FEBOPRAS) nennen. Diese Zusatzqualifikation ist vor allem in Österreich selten und zeichnet den Spezialisten der Schönheitschirurgie zusätzlich aus. Dr. Spiegl ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, ein weiteres Qualitätsmerkmal:

  • Internationale Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (ISAPS)
  • Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
  • Schweizerische Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
  • Fellow des European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery
  • General Medical Council (Vereinigtes Königreich)
  • Fellow des American College of Surgeons (FACS)

Häufige Fragen (FAQ) zur Dupuytren-Erkrankung

Was passiert, wenn Morbus Dupuytren nicht behandelt wird?

Die Erkrankung schreitet meist fort und führt langfristig zu bleibenden Beugekontrakturen der Finger. Wie schnell die Erkrankung fortschreitet ist jedoch nur schwer abzuschätzen.

Ist die Operation schmerzhaft?

Nein. Der Eingriff wird in Regionalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt – Sie spüren während der Operation keine Schmerzen.

Wie schnell kann ich nach der Operation wieder arbeiten?

Leichte Tätigkeiten sind meist nach einer Woche wieder möglich, volle Belastung nach etwa vier bis sechs Wochen.

Was Kostet die Operation des M. Dupuytren?

Die Kosten der Operation können stark variieren, beginnen jedoch bei 2000€.

Kann Morbus Dupuytren zurückkehren?

In seltenen Fällen ja – insbesondere bei genetischer Veranlagung. Durch konsequente Operation und Nachbehandlung lässt sich das Risiko jedoch minimieren.

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